Europol, BKA und das Justizministerium

Pressemitteilung vom
Dass sich Europol, das Bundeskriminalamt oder das Justizministerium bei Privatpersonen per E-Mail meldet, kommt äußerst selten und nur in sehr speziellen Sachlagen vor.
Phishing Mails Erkennen
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Drohkulisse in Abzockmails mit erschreckendem Ausmaß

Nun kursieren bei Personen in Bautzen und Umgebung E-Mails, die gleich die Wappen aller drei Institutionen tragen und sehr unerfreuliche und bedrohliche Botschaften enthalten. Darin wird behauptet, dass Straftaten vorlägen, in die Minderjährige involviert wären und nun bei ausbleibender Rückmeldung zur Ausstellung eines Haftbefehls führen würden.

Die Verbraucherzentrale Bautzen kann entwarnen: „Es handelt sich um äußerst dubiose Abzock-Mails, die wahrscheinlich darauf abzielen die Daten der Betroffenen abzufischen, um weiterführende Schäden zu verursachen,“ erklärt Steffi Meißner von der Verbraucherzentrale in Bautzen. Wer aufmerksam liest, stolpert schnell über Rechtschreibfehler, und die fehlende direkte Ansprache mit Namen – beides Indizien dafür, dass die Schreiben nicht echt sind.

„Wir raten ausdrücklich davon ab, auf diese Nachrichten zu reagieren“, sagt  Steffi Meißner. „Gerade die absurden Anschuldigungen sollen den Druck beim Empfänger schüren und dadurch zu einem unbedachten und schnellen Handeln verleiten“.

Wer dieses oder ein anderes unseriöses Schreiben nicht selbst abschließend einschätzen will, kann den Rat der Verbraucherschützerinnen in Bautzen hinzuziehen. Termine können telefonisch unter 0341-6962929 oder online unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung gebucht werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.


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