Überschuldung in Leipzig weiterhin hoch

Pressemitteilung vom
In Zeiten von rasant steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel und großer Unsicherheit in der Wirtschaft ist die Gefahr der plötzlichen Überschuldung kein Phänomen einzelner Randgruppen. Die Verbraucherzentrale in Leipzig veranstaltet deshalb Aktionstage zur privaten Überschuldung.
Leere Hosentasche wird auf links gezogen
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In Zeiten von rasant steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel und großer Unsicherheit in der Wirtschaft ist die Gefahr der plötzlichen Überschuldung kein Phänomen einzelner Randgruppen. Eine Krankheit, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder eine heftige Nachzahlung beim Stromversorger können die eigene Finanzlage schnell aus dem Gleichgewicht bringen und plötzlich ist man nicht nur verschuldet, sondern überschuldet. Gefangen im Teufelskreis aus Forderungen, die nicht mehr beglichen werden können und mit Stigmatisierung und Scham behaftet sind, sollte man sich professionelle Hilfe holen.

Im Rahmen der Aktionswoche Schuldnerberatung unter dem Motto „…und plötzlich überschuldet“ bietet die Verbraucherzentrale Sachsen erstmals eine offene Sprechstunde im Quartiersbüro im Leipziger Osten an.

Wann:            02.06.2022 von 13:00 - 16:00 Uhr 
Wo:                Elisabethstraße 7
Wie:               Auf Deutsch oder Russisch

Die soziale Situation im Leipziger Osten ist geprägt durch einen hohen Anteil von Sozialleistungsempfängern und Problemen mit Überschuldung. Angedacht ist hier ein regelmäßiges Vor-Ort-Informationsangebot mit Rat und Unterstützung in Schuldenfragen auch für russischsprachige Bürger.
Im Rahmen der Aktionswoche wird zudem am Mittwoch, den 08.06.2022 von 09:00 – 18:00 Uhr für alle Ratsuchenden mit Fragen rund um Schulden ohne vorherige Terminanmeldung eine Hotline unter 0341 - 960 8923 geschaltet.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Das Wörterbuch der Verbraucherbegriffe in einfacher Sprache ist im Rahmen des Projekts „Verbraucher stärken im Quartier“ entstanden.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier" im Programm "Soziale Stadt" durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).

 

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